Vorbereitung und Garnauswahl
Legt euch das passende Stickgarn, eine Sticknadel, einen Rahmen und das Säckchen bereit.
Der Winterkranz ist ein etwas größeres Stickmotiv. Am besten spannt man ihn direkt in den großen Stickrahmen ein und plant ein, zwischendurch einmal umzuspannen – man kann auch einen kleinen Rahmen nehmen und öfter umspannen, das ist kein Problem. Hier findet ihr unser Stickrahmenset.
Tipp: Für feine Linien teilst du das Garn (2–3 Stränge), für betonte Stellen lässt du’s ganz.
Rosenstich lernen - Webrose sticken
Für den Rosenstich stickt man alle Speichen nach. Wichtig ist hier: es muss immer eine ungerade Anzahl an Speichen sein. Dann kommt man in der Mitte hoch und beginnt zu weben: einmal unter einer Speiche durch, dann über die nächste, wieder drunter, wieder drüber bis die Rose schön gefüllt ist.
Blätter sticken mit Grätenstich
Der Grätenstich ist perfekt für die großen Blätter neben den Rosen. Setzt zuerst einen langen Stich in der Blattmitte. Danach arbeitet man abwechselnd von rechts nach links und von links nach rechts darüber. Die Stiche greifen ineinander und ergeben diese schöne überlappende Optik. Damit ausfüllen, bis die Form schön voll ist.
Tannennadeln sticken
Für die zarten Zweige eignet sich der Rückstich. Wenn man nur das halbe Garn verwendet, wird der Tannenzweig schön zart.
Stecht vorne ein, kommt ein Stück weiter wieder hoch und geht einen Mini-Schritt zurück, sodass sich die Stiche miteinander verbinden. Stickt zuerst die Mittellinie und setzt Stück für Stück, links und rechts die Nadeln des Zweiges dran.
Je dichter die Nadeln, desto voller dein Zweig.
Mageritenstich für kleine Ästchen
Die cremefarbenen kleinen Ästchen werden mit dem Mageritenstich gestickt. Mit der Nadel hochkommen und direkt daneben wieder einstechen, so dass eine Schlaufe entsteht. Dort, wo das Blütenblatt enden soll, sticht man aus und legt die Schlaufe über die Nadel. Mit einem kleinen Stich am Ende fixieren.
Stiele und Äste
Für die braunen Stiele passt das halbe Garn, damit sie dezent im Hintergrund bleiben und die Blüten und Knötchen besser raus kommen. Stickt einfache Rückstiche entlang der vorgezeichneten Linien.
Knötchenstich für Beeren
Für die roten Beeren ist der Knötchenstich perfekt: Nadel hochholen und vom Stoff wegdrehen, 2–3 Wicklungen um die Nadel, direkt daneben wieder einstechen und langsam festziehen, bis die kleine rote Beere entsteht.
Zwei Grüntöne für Tiefe
Das Set enthält zwei Grüntöne, damit sich die Blätter an den Rosen voneinander abheben. Wechselt zwischen den Tönen ab, oder sucht euch den Ton aus, der euch besser gefällt.
Schriftzug sticken und Vordruck auswaschen
Stickt kleine, feine Rückstiche mit halben Garn entlang der Buchstaben und umwicklelt sie anschließend für ein volleres Ergebnis. Alternativ kann man den Schriftzug auch im Handlettering-Style ausfüllen: Erst umranden, dann mit kleinen Stichen ausfüllen – das dauert länger, sieht aber besonders edel aus.
Zum Auswaschen des Vordrucks den Beutel für 10-20 Minuten in Wasser legen. Dann klatschnass zum Trocknen auf ein Handtuch legen, das spart dir später das Bügeln.
Schriftzug übertragen
Nach dem Sticken des Kranzes wäscht man den Beutel aus und lässt ihn trocknen. Für den personalisierten Namen passt die Schriftart 'Sacramento' von Google Fonts gut. Einfach in der passenden Größe ausdrucken und die Rückseite mit einem weichen Bleistift (4B) schraffieren.
Papier auf den Stoff legen und mit einem Kugelschreiber nachzeichnen – so überträgt sich die Schrift. Für bessere Sichtbarkeit beim Sticken mit einem hitzelöslichen Stift nachzeichnen, der verschwindet beim Bügeln wieder.
Hier findet ihr eine Anleitung zum Personalisieren eurer Beutel.