Einleitung
Linda wollte einen Patch für ihre bestickte Jeansjacke und hat online ewig gesucht – aber nichts hat richtig gepasst. Also wird’s zum DIY-Projekt. Das Ziel ist ein handelsüblich aussehender Patch mit Stickerei oben, klassischer schwarzer Umrandung und Aufbügel-Rückseite.
Material vorbereiten
Du brauchst einen schönen stabilen Baumwollstoff, weiß eignet sich gut, und schneidest dir ein kleines Stück aus. Für die Farbauswahl: Im Gegensatz zu klassischen Patches mit knalligen Farben kannst du hier Pastelltöne für einen softeren Look verwenden. Eine Auswahl Das Motiv zeichnest du mit einem FriXion Pen vor – der lässt sich später wegbügeln.
Unser Stickgarnset enthält 50 wunderschön ausgewählte Stickgarne (8m) in den allerschönsten Farben für bunte Blumenwiesen oder farbenfrohe Unterwasserwelten, außerdem sind 3 neon Farben und ein goldenes Garn enthalten.
Motiv sticken: Der Regenbogen
Ein Regenbogen ist perfekt für Anfänger – einfach anzuzeichnen und es ist keine Vorlage nötig. Einfach mit dem Rückstich entlang der Kontur gehen und dann mit dem Plattstich auffüllen. Wichtiger Tipp: Bei Rundungen von außen beginnen und zwischen den Bögen einstechen – das gibt ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Wolken mit 3D-Effekt
Für die Wolken am Ende des Regenbogens passen Knötchenstiche perfekt. Das sieht nicht nur süß aus, sondern gibt auch einen plastischen, dreidimensionalen Effekt – viel interessanter als einfach flach zu sticken.
Patch fertigstellen: Filz-Rückseite
Nach dem Sticken schneidest du das Motiv aus und klebst es auf dünnes Filz. Das gibt eine gleichmäßige, stabile Unterlage und sorgt dafür, dass der Patch schön auf der Jeansjacke liegt. Fixiere es mit Textilkleber – man kann es auch nur feststecken, da die schwarze Umrandung sowieso alles fixiert.
Die schwarze Kante
Jetzt kommt das, was einen Patch zum Patch macht: Die klassische schwarze Umrandung. Geh einfach einmal komplett mit schwarzem Garn um den Rand herum. Dabei werden Stoff und Filz zusammengehalten und es entsteht der typische Patch-Look.
Aufbügel-Folie im Test: ehrliche Bewertung
Linda hat spezielle Aufbügel-Folie für Patches bestellt und getestet. Das Ergebnis? Nicht empfehlenswert! Die Nadel bleibt im Kleber hängen, wenn man durchsticht, außerdem ist die Folie schwer wieder abzuziehen, weil man keine Ecke zum Greifen hat. Lindas Fazit: 'Das ist nicht so ideal – ich kann das nicht wirklich empfehlen.'
Bessere Alternativen
Traditionelle Patches sind sowieso eher zum Aufnähen gedacht. Wenn du keine Lust hast zu nähen, verwende einfach Textilkleber. Das funktioniert genauso gut und macht weniger Probleme als die Aufbügel-Folie.