Was ist im Set?
Das Stickset enthält: Eine Blumenvorlage auf wasserlöslichem Stickvlies (das lässt sich aufkleben – und nach dem Sticken einfach abwaschen), 11 Farben Stickgarn, eine kleine, nicht zu spitze Nadel, die auch auch für feine Blusenfunktioniert, und einen Stickrahmen. Plus: PDF-Version der Vorlage per E-Mail für weitere Projekte.
Die Farbauswahl – durchdacht!
Die 11 Farben sind so zusammengestellt, dass man verschiedene Farbwelten schaffen kann: Orange/Rottöne, Blau, Grün + Hellgrün oder Lila (dunkel + hell). Man kann also kunterbunt arbeiten oder in einer Farbfamilie bleiben. Außerdem ist schwarzes Garn für Schriftzüge dabei. Die Idee dahinter: Blumen oben, darunter einen Schriftzug in Schwarz – 'wild and free' oder so. Oder ein großer Buchstabe schwarz umrandet mit Blumen an einer Seite.
Das wasserlösliche Stickvlies
Man klebt es auf den Stoff, stickt durch, und am Ende wäscht man es einfach raus. Es macht den Stoff etwas dicker, was das Einspannen im Rahmen stabiler macht. Es gibt ein separates Video, in dem alle Methoden zum Übertragen von Motiven getestet wurden.
Die Vorlage teilen
Die Vorlage hat eine gepunktete Linie eingezeichnet. Man kann sie auseinander schneiden und die Blumenteile auf verschiedene Projekte verteilen oder einfach ganz lassen. Linda macht's vor: Ein Teil auf eine Jeansjacke, ein Teil auf was anderes. Oder natürlich am Stück auf ein Kissen, Lavendelsäckchen, etc.
Plattstich – Blütenblätter füllen
Der klassische Stich zum Ausfüllen von Flächen. Einfach parallele Stiche nebeneinander setzen, bis das Blütenblatt gefüllt ist.
Knötchenstich – kleine Akzente
Nadel hochholen und vom Stoff wegdrehen, 2–3 Wicklungen um die Nadel, direkt daneben wieder einstechen und langsam festziehen. Das ergibt süße kleine Knötchen – perfekt für Blütenstempel oder als Fülleffekt.
Mageritenstich – für Blütenblätter
Damit die Blüte im Vordergrund steht, kannst du das Garn halbieren. Stich aus dem Stoff und setz direkt daneben wieder ein, sodass eine Schlaufe entsteht. Dort wo das Blattende sein soll stichst du aus und legst die Schlaufe über die Nadel. Dann nur noch mit einem Ministich fixieren und schon hast du dein Blütenblatt.
Webrosenstich – für die schöne Rose
Erst fünf Speichen sticken, du kannst auch sieben Speichen sticken. Achte hierbei nur auf eine ungerade Zahl. Dann in der Mitte hochkommen und immer drüber-drunter-drüber-drunter weben. Die Rose baut sich praktisch von selbst auf!
Grätenstich – für Blätter
Erst einen längeren Stich in der Mitte des Blattes setzen als Orientierung. Dann rechts einstechen und links rauskommen, dann links einstechen und rechts rauskommen – immer abwechselnd. Das ergibt diesen schönen Gräten-Effekt. Bei der Blüte am Ende muss man etwas improvisieren.
Stielstich – für den Buchstaben
Praktisch der Rückstich seitenverkehrt. Perfekt für geschwungene Linien und Buchstaben.
Garn teilen für feinere Arbeit
Das Garn hat 6 Stränge. Für feinere Arbeit (z.B. Äste) reichen meist 3 Stränge. Oder sogar nur ein viertel Garn, also 1-2 Stränge. Dadurch wirkt es filigraner. Für die kleinen lila Blümchen: Ein langer Stich in der Mitte, zwei kürzere rechts und links davon.
Hinten verknoten – Alternative
Wenn nicht mehr viel Garn übrig ist: Aufteilen und zwei Knötchen draufsetzen. Das Garn hält beim Waschen, die Farben laufen nicht aus – wir haben es getestet.
Projekt-Ideen am Ende
Linda zeigt, wie man aus dem bestickten Teststoff ein Lavendelsäckchen und ein Kirschkernkissen macht. Kirschkernkissen sind perfekte personalisierte Baby-Geschenke – man kann sogar Namen draufsticken!